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Besuchen Sie unsere öffentlichen Vorträge

Lassen Sie sich in die unendlichen Weiten des Universums entführen und erfahren Sie mehr über Entwicklung und Nutzung der Weltraumfahrt. Erfahren Sie das neuste über die Erforschung des Sonnensystems mit Satelliten und Raumsonden. In den öffentlichen Vorträgen mit anschliessender Fragrunde erfahren Sie das was Sie schon immer wissen wollten. Warum fällt ein Satellit nicht herunter? Wie lange dauert eine Reise zum Mars? Kann man auf dem Jupiter landen? Dies alles was Sie sonst nocht wissen wollen erfahren Sie an den Vorträgen von Spacescience. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bis bald.

 

Volkshochschule Bülach: Programm Herbst/Winter 2019/2020:
Geschichte der Raumfahrt
Vortrag von Men J. Schmidt, Wissenschaftspublizist in den Bereichen Astronomie und Raumfahrt, Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Berufsschule Bülach, Schwerzgruebstrasse 28, Bülach 
Von der Raumfahrtidee über den Sputnikschock zur Entwicklung der Weltraumfahrt in Ost und West. Angeheizt durch den kalten Krieg lieferten sich die damaligen Grossmächte UdSSR und USA einen Wettlauf in der Raumfahrt, welcher seinen Höhepunkt in der ersten bemannten Mondlandung vor 50 Jahren erreichte. Es folgt die moderne Erforschung des Alls mit Raumsonden und die Nutzung bemannter Raumstationen wie MIR oder ISS. 
Kosten Fr. 30.00
https://www.vhs-buelach.ch/wp-content/uploads/2019/06/Programm_2019-2.pdf

 

ARIANE: Stepping Stones to Space
Vortrag vom Men J. Schmidt, Spacescience, am Mittwoch 04. Dezember 2019 um 19:30 Uhr, Saal Restaurant WERK 1, Fabrikstrasse 7, 9200 Gossau 
in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und Ludothek Gossau
Im Jahre 1962 gründeten sechs europäische Staaten und Australien die European Launcher Development Organisation (ELDO) mit dem Ziel dass Europa einen von den USA unabhängigen Zugang zum Weltraum erschliesst. Ihre Konvention trat am 29. Februar 1964 in Kraft. Zweck der ELDO war die Entwicklung einer europäischen Trägerrakete, der Europa. Die Gründerstaaten Belgien, England, Frankreich, Deutschland, Holland und Italien sollten zusammen eine europäische Trägerrakete entwickeln. England lieferte die Erststufe (Blue-Streak), Frankreich die Zweitstufe (Coralie) und Deutschland die Drittstufe (Astris). Die Nutzlastverkleidung entwickelte Italien. Belgien und die Niederlande waren für die Telemetrie und Bahnverfolgung zuständig und Australien stellte bei Woomera das Raketenstartplatz-Gelände zur Verfügung. Die ELDO konnte mit ihrem Raketenprojekt nur partielle Erfolge verbuchen, wodurch die Organisation langsam Auflösungserscheinungen zeigte. Der Etat der ELDO betrug 1972 rund 79,3 Millionen US-Dollar und wurde zu 90 Prozent von Deutschland und Frankreich getragen. Italien stellte bereits 1969 seine Beitragszahlungen ein. Am 1. Mai 1973 stellten die verbliebenen Beitragszahler Frankreich, Deutschland und Großbritannien ihre Zahlungen ein. Nach dem missglückten Start der Europa-II-Rakete, am 5. Mai 1971, nahm das Engagement der Mitgliedsstaaten immer mehr ab, weshalb die ELDO 1973 ihre Tätigkeiten einstellte und ihre Aufgaben auf die European Space Research Organisation (ESRO) übertrug, mit der sie 1975 zur europäischen Weltraumorganisation European Space Agency (ESA) fusionierte. Der Vortrag rekapituliert die damalige Situation und zeigt auf, dass das Vorhaben von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
https://www.bibliogossau.ch/

 

ARIANE: Die Erfolgstory der ESA
Vortrag vom Men J. Schmidt, Spacescience, am Mittwoch 12. Dezember 2019 um 19:30 Uhr, Saal Restaurant WERK 1, Fabrikstrasse 7, 9200 Gossau in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und Ludothek Gossau
Vor 41 Jahren, im Herbst 1978, sah die Weltöffentlichkeit zum ersten Mal eine Ariane-1 Trägerrakete auf dem Startplatz des Europäischen Weltraum Zentrums von Kourou in Französisch-Guayana. Die sogenannte „Maquette de Remplissage“ oder „Maquette Ergols“ MR diente dazu die Struktur der neuen Trägerrakete zu überprüfen. Die einzelnen Raketenstufen wurden bei verschiedenen Industrieunternehmen in Europa gefertigt und mussten nun miteinander zusammengebaut werden. Ausserdem wurden mit Wasser erste Betankungsversuche vorgenommen und das gesamte Interface überprüft. Ein Jahr später, also genau vor 40 Jahren, war es dann soweit: die erste flugfähige ARIANE 1 wurde zusammengebaut und startklar gemacht. Das Weihnachtsgeschenk für die Europäische Weltraumorganisation ESA kam exakt am 24. Dezember 1979 als die erste ARIANE erfolgreich vom Startplatz in Kourou gestartet wurde. Zuvor mussten zwei Startversuche, am 12. Und 15. Dezember abgebrochen werden, da technische Probleme zwischen Rakete und Startleitzentrum behoben werden mussten. Dieser Erststart war der Anfang einer Erfolgsgeschichte, von der niemand auch nur zu träumen gewagt hätte. Im Vortrag wird die Entwicklung der ARIANE vorgestellt, und welche Faktoren mitgespielt haben, dass Europa einen Riesen Erfolg mit ihrer ARIANE Familie feiern konnte.
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Die ESA Präsenz im Sonnensystem
Vortrag vom Men J. Schmidt, Spacescience, am Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 19:30 Uhr, Saal Restaurant WERK 1, Fabrikstrasse 7, 9200 Gossau in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und Ludothek Gossau
Schon kurz nach Inbetriebnahme der ARIANE wurde die erste Raumsonde der ESA zum Halley‘schen Kometen gestartet um am 13. März 1986 flog Giotto als erste Raumsonde an einem Kometenkern vorbei und übertrug Bilder und andere Daten dieses „schmutzigen Schneeballs“. Zahlreiche weitere Raumsonde folgten und die ESA hat ihre Präsenz im Sonnensystem bemerkenswert ausgebaut. So wurden bislang die Planeten Venus und Mars, unser Erdmond und der Saturnmond Titan mit ESA Raumsonden untersucht. Neben dem Hubble Weltraum Teleskop haben die Weltraumobservatorien Herschel, Planck und der Astrometrie Satellit HIPPARCOS neue Erkenntnisse über das Universum und die Sterne geliefert. Die Raumsonde Ulysses hat als erste die Pole der Sonne überflogen und ein Dreidimensionales Bild unseres Zentralgestirns geliefert wie auch das Sonnenobservatorium SOHO und die Magnetosphären Satelliten Cluster das Weltraum „Wetter“ (sprich die Wechselwirkung zwischen der Sonne und der Erde) immer noch untersuchen. In Zukunft wird die ESA mit der Raumsonde BEPI COLOMBO zum innersten Planeten Merkur fliegen, mit der Raumsonde JUICE den Jupiter und seine galiläischen Monde untersuchen und mit dem Programm EXOMARS einen Roboter auf dem roten Planeten landen und nach Lebensspuren suchen. Die nächsten Höhepunkte der ESA Aktivitäten im Weltraum waren der Start des Astrometrie Satelliten GAIA am 20 November 13, welcher 1 Mia Sterne vermessen soll und die Annäherung der Kometensonde ROSETTA am Kometen Churyumow-Gerassimenko (67P) im Mai 2014. Am 12. November 2014 Jahres wurde dann das Landegerät Philae auf dem Kern des Kometen erfolgreich gelandet und erstmals direkt die Oberfläche eines Kometen erforscht.
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Von GIOTTO zu ROSETTA:  30 Jahre Kometenforschung
Ergebnisse der Kometenmissionen der letzten Jahrzehnte 
Vortrag vom Men J. Schmidt, Spacescience, am Freitag den 27. Dezember 2019 um 19:30 Uhr, Saal Restaurant WERK 1, Fabrikstrasse 7, Gossau in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und Ludothek Gossau
1986 wurde als erster Komet Halley von insgesamt 5 Raumsonden aus der Nähe erforscht. Schon ein halbes Jahr zuvor war die US Raumsonde ICE (international Cometary Explorer) durch den Schweif des Kometen Giacobini-Zinner geflogen und hat erste Messungen aus der Umgebung dieses Kometen zur Erde übertragen. Nach der historischen Mission GIOTTO in der Nacht vom 13. Zum 14. März 1986 beim Kometen Halley haben verschiedene Raumsonden in der darauf folgenden Jahren Vorbeiflüge an Kometen durchgeführt. Es waren dies 1992 der Komet 26P/Grigg-Skjellerup (ebenfalls durch die GIOTTO Kometen Sonde), 2001 der Komet 19P/Borelli, 2004 der Komet 81P/Wild 2, 2005 9P/Tempel1 (Impact Mission) und 2010 der Komet 103P/Hartley 2. Schliesslich erfolgte mit ROSETTA ab 2014 die erste Naherkundung und Landung auf einem Kometen. Die europäische Raumsonde ROSETTA hat am 6. August 2014 den Kometen Churyumov-Grasimenko/67P erreicht und begleitete den Kern in unterschiedlicher Entfernung über zwei Jahre lang, um die Aktivität und seine Zusammensetzung genau zu erforschen. Am 12. November 2014 wurde die Landekapsel Philae erfolgreich auf der Oberfläche des Kometen gelandet. Es handelt es sich dabei um eine der einmaligsten Raumfahrtmissionen in der Geschichte der Weltraumforschung. Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt wurden Daten von einem Kometenkern gesammelt und zur Erde übertragen. Die neusten Ergebnisse der verschiedenen Kometen Missionen und vor allem der Raumsonde ROSETTA und des Landers Philae werden dem Publikum vorgestellt. Schwerpunkt ist auch die ungeplante dreifache Landung des Kometenlanders PHILAE, welche an Dramatik kaum zu überbieten ist. (zum Vergrössern ins Bild klicken)
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